Cluster BIOKATALYSE2021
Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen
Neue Entwicklungen für die Industrielle Weiße Biotechnologie
Neue Entwicklungen für die Industrielle Biotechnologie
Mikroorganismen haben sich im Laufe ihrer Entwicklung die vielfältigsten Eigenschaften angeeignet. Kommen diese in industriellen Anwendungen zum Einsatz - etwa in der Lebensmittel-, Kosmetik- oder Chemieindustrie - sprechen Experten von "Industrieller Biotechnologie".Um dieses Forschungs- und Wirtschaftsfeld auch in Deutschland stärker voranzutreiben, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Wettbewerbs BioIndustrie 2021 fünf strategische Partnerschaften, in denen sich Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft in einem Cluster zusammenfinden. Einer dieser Cluster ist "BIOKATALYSE2021 – Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen".
Infos auf biotechnologie.de: BMBF - Gewinner des Clusterwettbewerbs BioIndustrie 2021.
Cluster BIOKATALYSE2021 - Unsere Ziele
Der Cluster "Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen - BIOKATAYLSE2021" hat sich zum Ziel gesetzt, durch ein interdisziplinäres Netzwerk basierend auf technischen Kernkompetenzen, Verbesserungen in den Bereichen wirtschaftliche Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungssituation zu erreichen. Hieran beteiligen sich zur Zeit 15 global agierende Großunternehmen sowie 18 Unternehmen aus dem KMU-Bereich.
Durch die unterschiedlichen Schwerpunkte und Geschäftsmodelle der bisher beteiligten Industriepartner wird eine Kommerzialisierung der Forschungsergebnisse entlang der gesamten Wertschöpfungskette - vom Enzymscreening über die Produktion und das Downstream-Processing bis zum Endprodukt - sichergestellt. Getragen werden die hierzu notwenigen Innovationen durch ein breites, interdisziplinäres Netzwerk von bisher 22 Forschergruppen aus Hochschulen und Forschungszentren.
Der Cluster BIOKATALYSE2021 wird in einer gemeinsamen und interdisziplinären Forschungskooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft das große Potenzial von industriell relevanten Biokatalysatoren aus Mikroorganismen systematisch erforschen und es in eine industrielle Anwendung sowie in verstetigte Strukturen überführen. Hierbei kann der Cluster auf Strukturen zurückgreifen, die bereits im Verbund "Industrielle Biotechnologie Nord (IBN)" vorhanden sind. IBN ist im Jahr 2005 angetreten, um die im Bereich der industriellen Biotechnologie vorhandenen Expertisen in den fünf norddeutschen Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Niedersachsen zu bündeln und Synergien zu nutzen. Das professionelle Projektmanagement erfolgt durch die antragstellende TuTech Innovation GmbH (TuTech).
BIOKATALYSE2021 wird als primäre Produkte innovative Screeningtechnologien, effizientere Produktionstechnologien und Aufarbeitungstechnologien generieren. Mit diesen primären Produkten werden entlang der Wertschöpfungskette (Fein-)Chemikalien, Wirkstoffe und Enzyme als Waren synthetisiert. Anwendung finden diese Produkte dann letztendlich in den Märkten der Chemie, Kosmetik, Lebensmittel, Medizin, Pharma und "Consumer Products".
Der Cluster ist offen für weitere Partner & Projekte. Interessenten sind herzlich willkommen. Kontakt zum Cluster BIOKATALYSE2021.
BIORAFFINERIE2021 News
Internationale Konferenz ICPS in Leipzig: Status quo und Zukunftsperspektiven integrierter Bioraffinerien
Die 10te internationale Konferenz "on Polygeneration Strategies" legt ihren Fokus in diesem Jahr auf den Stand der Forschung bei der Entwicklung integrierter und nachhaltiger Bioraffineriekonzepte. BIORAFFINERIE2021-Akteur und Chairman der ICPS Prof. Dr. Martin Kaltschmitt eröffnet die dreitägige Veranstaltung am 7. September in Leipzig. Experten aus aller Welt stellen die unterschiedlichen Nutzungspfade und Konversionstechniken für eine effiziente Biomasseverwertung vor. Bioraffinerien auf Lignocellulose-Basis sind ein zentrales Thema der Vorträge und begleitenden Postersession.Kinder erkunden die Wissenschaft: "Warum man mit Hefe nicht nur Kuchen backen kann"
Vom 13. bis 17. September ist das Audimax der Frankfurter Goethe-Universität wieder Schauplatz für Forschungs- und Entdeckungsreisen der kleinen Nachwuchswissenschaftler. Die Frankfurter Kinder-Uni bietet wieder eine Menge interessanter Einblicke in den Forschungsalltag der Wissenschaftler. Prof. Eckard Boles vom BIORAFFINERIE2021-Cluster zeigt den jungen Zuhörern, wie aus Pflanzenabfällen umweltfreundliche Biokraftstoffe entstehen können.Internationaler Kongress biocat 2010 an der TUHH - Session Bioraffinerie am 1.9.
Am 1. September, dem vierten Kongresstag, widmet sich die biocat den Schwerpunktthemen Bioraffinerie und Bioprocess Engineering. Congress Chairman Professor Garabed Antranikian hat Experten aus aller Welt zur Vorstellung ihrer Forschungsergebnisse zusammengebracht, darunter in dieser Session Dr. Martin Keller vom TUHH-Partnerinstitut Oak Ridge National Laboratory in den USA. Dr. Ulrich Kettling vom BIORAFFINERIE2021-Cluster referiert um 9:30 Uhr über integrierte Prozesse für die Herstellung von Biokraftstoffen und chemischen Produkten aus pflanzlichen Rohstoffen.
Im Bundestag notiert: Markteinführung von Bioraffinerien
Nach Ansicht der Bundesregierung ist derzeit noch kein konkreter Zeitpunkt für eine Markteinführung industrieller Bioraffinerien abzuschätzen, die eine stofflich-energetisch gekoppelte Verwertung anstreben. Der Fokus liege bisher auf verstärkter Forschungstätigkeit wie in den Pilotanlagen der BIORAFFINERIE2021-Akteure Süd-Chemie in Straubing (in Planung) und CropEnergies in Zeitz. Insbesondere das Potenzial der stofflichen Nutzung bei der Substitution von Erdgas und Kohle soll in diesem Zusammenhang zunehmend genutzt werden.
"Biokraftstoffe – Vom Sündenbock zum Vorreiter bei der Setzung von Nachhaltigkeitskriterien"
Das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) aus dem Cluster BIORAFFINERIE2021 ist einer der Organisatoren der vierten Biokraftstoff-Fachgespräche am 15. September 2010 in Leipzig. Diesmal werden die Aspekte "Tank versus Teller –Biokraftstoffe und Nahrungsmittel ist möglich", "Potenziale, Flächenverfügbarkeit, Möglichkeiten der Kaskadennutzung", "Bodenfruchtbarkeit und Biokraftstoffproduktion", "Nachhaltigkeit von Biokraftstoffoptionen" und "Zertifizierungssysteme - Stand und Perspektiven" thematisiert.
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Max-Planck-Forscher aus Dresden und Leipzig haben einen bisher unbekannten genetischen Zusammenhang zwischen der Entwicklung des Gehirns und der Fortpflanzungsfähigkeit entdeckt.
Wenige Wochen vor Veröffentlichung der nationalen Forschungsstrategie zur Bioökonomie hat der Bioökonomierat sein erstes Gutachten an die Bundesministerinnen Annette Schavan und Ilse Aigner in Berlin überreicht.
Mit der großangelegten PRE-POINT-Studie wollen Biomediziner untersuchen, ob sich Kinder gegen Diabetes-Typ1 impfen lassen, in dem sie vorbeugend Insulin einnehmen. Koordiniert wird die weltweite Studie in Dresden.
Heinrich Leonhardt gehört in Deutschland zu den profiliertesten Experten im schnell wachsenden Zweig der Epigenetik. Seit 2002 erforscht er die chemische Modifikation des Erbguts an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
Heidelberger Forscher haben einen genetischen Atlas von Hirnstrukturen des Meeresringelwurms angefertigt. Das verblüffende Ergebnis: Bestimmte Strukturen sind dem menschlichen Großhirn sehr viel ähnlicher als angenommen. Offenbar hatten Menschen und Würmer in der Evolution einen gemeinsamen Vorfahren.
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Der Bioökonomierat hat sein erstes Gutachten veröffentlicht. Das von der Bundesregierung...
Fast im Gleichschritt finanzieren sich die deutsche Protagen AG und die Schweizer Pevion AG. Beide...
Karl-Heinz Maurer ist mit dem BioCat Award 2010 in der Kategorie Industrielle Forschung...
Ipsen wird die Entwicklung und Vermarktung von Santheras Parkinson-Medikament außerhalb der USA,...
Die Münchener MorphoSys AG und die britische Absynth Biologics AG arbeiten zusammen, um Therapien...

Video: Mikroorganismen aus der Tiefsee
