Cluster BIOKATALYSE2021
Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen
Neue Entwicklungen für die Industrielle Weiße Biotechnologie
NORDDEUTSCHE GRÜNDERSZENE
Der Cluster BIOKATALYSE2021 birgt ein großes Potenzial an Geschäftsideen für technologieorientierte Unternehmensgründungen. In den geplanten FuE-Projekten werden während der nächsten fünf Jahre Existenzgründungs-Potenziale entstehen, die gemeinsam mit den Projektpartnern systematisch zu Neugründungen von Unternehmen genutzt werden sollen.Unter Berücksichtigung der regionalen, nationalen und privaten Pre-Seed- und Seed-Finanzierungsmöglichkeiten wird der Cluster insbesondere Unternehmensgründungen aus den an BIOKATALYSE2021 beteiligten Norddeutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen effizient unterstützen und realisieren.
Beispielhaft sind nachfolgend norddeutsche länderspezifische Förderprojekte aufgelistet, die vor allem im Rahmen des EXIST III Programms entstanden sind: EXIST möchte das Gründungsklima an Hochschulen und Forschungseinrichten verbessern und die Zahl technologie- und wissensbasierter Unternehmensgründungen steigern. EXIST ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und Bestandteil der "Hightech-Strategie für Deutschland" der Bundesregierung. EXIST wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert.
Beispiele aktueller Norddeutscher Förderprojekte für Gründerinnen und Gründer insbesondere aus Hochschulen & Forschungseinrichtungen:
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Bremen: BRIDGE
"BRIDGE" ist die Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von Unternehmerischem Denken, Gründung und Entrepreneurship. Das Vorhaben wurde im Jahr 2002 gestartet. "BRIDGE" wird getragen von der Universität Bremen, der Hochschule Bremen sowie der BIG Bremer Investitions-Gesellschaft mbH. Seit November 2006 wird BRIDGE zudem im neu ausgerichteten Förderwettbewerb "Existenzgründungen aus der Wissenschaft (EXIST)" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie unterstützt.
Im Web: BRIDGE
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Hamburg: hep und hep-plus
hep Hamburger Existenzgründungs Programm
"hep" ist eine Initiative der Hamburger Hochschulen und ihrer Partner aus Forschung, Wirtschaft und Politik, wurde und wurde 1999 von TuTech Innovation GmbH gestartet und wird durch die Innovationsstiftung Hamburg gefördert. "hep" bietet angehenden Unternehmern aus Hamburger Hochschulen beispielsweise eine Frühphasenförderung in Form von Gründerjobs, die die finanzielle Absicherung während der Gründungsphase gewährleisten. Die Koordination liegt heute bei der Hamburg Innovation GmbH.
Im Web: hep Hamburger Existenzgründungs Programm
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Mecklenburg-Vorpommern: Gründerflair MV & SPINOFF science to business
Gründerflair MV
Die Förderung von Unternehmensgründungen aus dem Umfeld der Universitäten und Forschungseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern ist die Kernidee von "Gründerflair MV". Seit 2002 arbeiten Akteure aus Forschung und Wirtschaft auf diesem Gebiet zusammen – zuerst im Rahmen eines vom Bundes-Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten EXIST-Transfer-Projekts und heute als offenes Netzwerk.
Im Web: Gründerflair MV e.V.
SPINOFF science to business
Das SPiNOFF-Projekt unterstützt seit 1996 den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Dazu nutzen Wissenschaftler und Angehörige der Hochschulen und Forschungseinrichtungen Mecklenburg-Vorpommerns sowie Gründer von technologieorientierten Unternehmen im Land die unterschiedlichen SPiNOFF-Leistungen, wie Gründungsfinanzierung, Teamzusammenführung, Coaching sowie Seminare, Trainings & Workshops.
Im Web: SPINOFF science to business
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Niedersachsen: starting business - Gründen an der Leibniz Universität Hannover, am Produktionstechnischen Zentrum Hannover und am Laser Zentrum Hannover
"starting business" ergänzt mit verschiedenen Veranstaltungen zum Thema unternehmerisches Denken und Handeln das Angebot für Studierende sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Praxisbeispiele, Unternehmerpraktika und Planspiele bringen das Thema näher und sollen für die Umsetzung eigener Ideen motivieren. Seminare und Workshops machen fit für die eigene Gründung. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.
Im Web: starting business
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Schleswig-Holstein: ISH-Gründerstipendien, Seed- und StartUp-Fonds Schleswig-Holstein sowie KOGGE und L@INC
ISH-Gründerstipendien
Das Förderprogramm der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein "ISH-Gründerstipendien" will Existenzgründungen aus den Hochschulen und Forschungsinstituten heraus unterstützen. Nach Auslaufen des EU-kofinanzierten Programms "Wissenschaft + Wirtschaft" wird dieser Förderbereich von der ISH aus eigenen Mitteln weitergeführt.
Im Web: ISH-Gründerstipendien
hep-plus: Campus-Seed, HAW-Gründerwerkstatt, ING-up, hep-jump
Durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der EXIST-III-Initiative können die Existenzgründungsaktivitäten der Hamburger Hochschulen nochmals intensiviert werden. Mit "hep-plus" wird die Betreuung vor Ort in den einzelnen Hochschulen ausgebaut und den spezifischen Belangen optimal angepasst.
Im Web: hep-plus
Seed- und StartUp-Fonds Schleswig-Holstein
Das Land Schleswig-Holstein stellt in Kooperation mit seinen Förderinstituten im Rahmen des Seed- und StartUp-Fonds Schleswig-Holstein (S&SF) Risikokapital für Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen zur Verfügung. Ausgründungen werden hierbei als technologieorientierte und wissensbasierte Unternehmensgründungen verstanden, die Ergebnisse und Methoden wissenschaftlicher Forschung in Produkte und Dienstleistungen überführen. Dabei werden typisch stille Beteiligungen bereits in einer sehr frühen Phase der Unternehmensgründung gewährt, in der andere Geldinstitute nur selten bereit sind, ein Risiko zu übernehmen. Sicherheiten und Bürgschaften werden in der Regel nicht verlangt. Die unternehmerische Freiheit bleibt den Gründern erhalten. Die Koordination des S&SF liegt bei der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH.
Im Web: Seed- und StartUp-Fonds Schleswig-Holstein
KOGGE & L@INC
Das Projekt "KOGGE" in Schleswig-Holstein gehört zu den zehn Gewinnern des Wettbewerbs EXIST-Transfer, mit dem seit 2002 innovative Existenzgründungen aus Hochschulen fördert. Die Aktivitäten des Netzwerkes von KOGGE sind in alle Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Schleswig-Holstein eingebunden. Um die besonderen regionalen Belange zu berücksichtigen, wurden Koordinationsbüros für die Region Kiel "KOGGE - K.E.R.N." an der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel und in Lübeck eingerichtet. Die Aufgaben des KOGGE-Projekts werden in Lübeck weiterhin vom Kompetenzzentrum Gründung und Management der Fachhochschule Lübeck wahrgenommen.
Im Web: Gründungen aus Hochschulen , Projekt KOGGE und L@INC und
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High-Tech Gründerfonds - Auswahl Norddeutsche Coaches zum Thema Biotechnologie
Der "High-Tech Gründerfonds" investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologieunternehmen. Er stellt technologieorientierten Unternehmensgründungen das dringend nötige Startkapital zur Verfügung und sorgt für die notwendige Betreuung und Unterstützung des Managements. Rund 300 technologiebasierte Unternehmensgründungen sollen in einem ersten Schritt bis zu 500.000 EUR Wagniskapital und ein Coaching des Managements erhalten. In Anschlussfinanzierungsrunden kann der Fonds ausgewählten Beteiligungsunternehmen weitere 500.000 EUR zur Verfügung stellen.
Akkreditierte Coaches sind "Netzwerkpartner" des "High-Tech Gründerfonds" und als solche im ersten Schritt berechtigt, eine Referenz für ein in Frage kommendes Projekt abzugeben. Die Referenzen stellen begründete Empfehlungen dar, ohne die der High-Tech Gründerfonds keine Due Diligence eines Vorhabens beginnt.
Im Web: High-Tech Gründerfonds und Coachfinder High-Tech Gründerfonds
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"EXIST-Forschungstransfer" seit November 2007
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat sein Förderprogramm "Existenzgründungen aus der Wissenschaft (EXIST)" im November 2007 erweitert um das Modul "EXIST-Forschungstransfer" zur gezielten Förderung technologisch besonders aufwändiger Gründungsvorhaben aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Hierfür stehen in den kommenden vier Jahren insgesamt 40 Mio. Euro bereit.
Im Web: EXIST-Forschungstransfer
BIORAFFINERIE2021 News
Internationale Konferenz ICPS in Leipzig: Status quo und Zukunftsperspektiven integrierter Bioraffinerien
Die 10te internationale Konferenz "on Polygeneration Strategies" legt ihren Fokus in diesem Jahr auf den Stand der Forschung bei der Entwicklung integrierter und nachhaltiger Bioraffineriekonzepte. BIORAFFINERIE2021-Akteur und Chairman der ICPS Prof. Dr. Martin Kaltschmitt eröffnet die dreitägige Veranstaltung am 7. September in Leipzig. Experten aus aller Welt stellen die unterschiedlichen Nutzungspfade und Konversionstechniken für eine effiziente Biomasseverwertung vor. Bioraffinerien auf Lignocellulose-Basis sind ein zentrales Thema der Vorträge und begleitenden Postersession.Kinder erkunden die Wissenschaft: "Warum man mit Hefe nicht nur Kuchen backen kann"
Vom 13. bis 17. September ist das Audimax der Frankfurter Goethe-Universität wieder Schauplatz für Forschungs- und Entdeckungsreisen der kleinen Nachwuchswissenschaftler. Die Frankfurter Kinder-Uni bietet wieder eine Menge interessanter Einblicke in den Forschungsalltag der Wissenschaftler. Prof. Eckard Boles vom BIORAFFINERIE2021-Cluster zeigt den jungen Zuhörern, wie aus Pflanzenabfällen umweltfreundliche Biokraftstoffe entstehen können.Internationaler Kongress biocat 2010 an der TUHH - Session Bioraffinerie am 1.9.
Am 1. September, dem vierten Kongresstag, widmet sich die biocat den Schwerpunktthemen Bioraffinerie und Bioprocess Engineering. Congress Chairman Professor Garabed Antranikian hat Experten aus aller Welt zur Vorstellung ihrer Forschungsergebnisse zusammengebracht, darunter in dieser Session Dr. Martin Keller vom TUHH-Partnerinstitut Oak Ridge National Laboratory in den USA. Dr. Ulrich Kettling vom BIORAFFINERIE2021-Cluster referiert um 9:30 Uhr über integrierte Prozesse für die Herstellung von Biokraftstoffen und chemischen Produkten aus pflanzlichen Rohstoffen.
Im Bundestag notiert: Markteinführung von Bioraffinerien
Nach Ansicht der Bundesregierung ist derzeit noch kein konkreter Zeitpunkt für eine Markteinführung industrieller Bioraffinerien abzuschätzen, die eine stofflich-energetisch gekoppelte Verwertung anstreben. Der Fokus liege bisher auf verstärkter Forschungstätigkeit wie in den Pilotanlagen der BIORAFFINERIE2021-Akteure Süd-Chemie in Straubing (in Planung) und CropEnergies in Zeitz. Insbesondere das Potenzial der stofflichen Nutzung bei der Substitution von Erdgas und Kohle soll in diesem Zusammenhang zunehmend genutzt werden.
"Biokraftstoffe – Vom Sündenbock zum Vorreiter bei der Setzung von Nachhaltigkeitskriterien"
Das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) aus dem Cluster BIORAFFINERIE2021 ist einer der Organisatoren der vierten Biokraftstoff-Fachgespräche am 15. September 2010 in Leipzig. Diesmal werden die Aspekte "Tank versus Teller –Biokraftstoffe und Nahrungsmittel ist möglich", "Potenziale, Flächenverfügbarkeit, Möglichkeiten der Kaskadennutzung", "Bodenfruchtbarkeit und Biokraftstoffproduktion", "Nachhaltigkeit von Biokraftstoffoptionen" und "Zertifizierungssysteme - Stand und Perspektiven" thematisiert.
RSS-Feed Biotechnologie.de
Mit der großangelegten PRE-POINT-Studie wollen Biomediziner untersuchen, ob sich Kinder gegen Diabetes-Typ1 impfen lassen, in dem sie vorbeugend Insulin einnehmen. Koordiniert wird die weltweite Studie in Dresden.
Heinrich Leonhardt gehört in Deutschland zu den profiliertesten Experten im schnell wachsenden Zweig der Epigenetik. Seit 2002 erforscht er die chemische Modifikation des Erbguts an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
Heidelberger Forscher haben einen genetischen Atlas von Hirnstrukturen des Meeresringelwurms angefertigt. Das verblüffende Ergebnis: Bestimmte Strukturen sind dem menschlichen Großhirn sehr viel ähnlicher als angenommen. Offenbar hatten Menschen und Würmer in der Evolution einen gemeinsamen Vorfahren.
Münchner Biochemiker haben erstmals beobachtet, wie Bakterien nährstoffarme Zeiten überdauern und dazu die Protein-Produktion zurückfahren.
Berliner Forscher haben mit Kollegen aus Heidelberg und Jena die genaue Eiweiß-Zusammensetzung des Zentrosoms bei Fruchtfliegen aufgeklärt.
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Video: Mikroorganismen aus der Tiefsee
